DonnerstagsForum // bikrit

Im Rahmen des Projekts bikrit entstand im Wintersemester 2009/10 das DonnerstagsForum (DoFo) 14-tägige Diskussionsplattform, die für Inputs und Auseinandersetzungen rund um kritische Bildungsbegriffe kreisen soll.

U.a. inspiriert vom Bielefelder MontagsForum (MoFo) wird darin ein offener Zeit-Raum geschaffen, in dem sich Studierende und Lehrende der Fakultät für Bildungswissenschaften kritisch mit dem Bildungsbegriff auseinander setzen können.

Als Grundlagentext dient aktuell Nora Sternfelds 'Das pädagogische Unverhältnis. Lehren und lernen bei Rancière, Gramsci und Foucault Wien (Turia + Kant 2008' siehe 'Downloads').

7. DoFo am Donnerstag, 25.03.2010, 14:00 - 15:30

Im 7. Donnerstagsforum am 25.03.2010 werden wir den DGfE-Kongress in Mainz nachbesprechen. Es gibt bestimmt einige spannende Berichte!

Das Treffen findet im neuen Studi-Raum im Institut in der Liebeneggstraße statt.

4. DoFo am Donnerstag, 04.02.2010, 13:30 - 15:00

Im vierten Donnerstagsforum am 04.02.2010 soll die 'Bildungs-Präambel' des SowiMax-Positionspapiers kritisch diskutiert werden. Darin wird auf ca. 1-2 Seiten die Vorstellung/der Begriff der Innsbrucker UniBrennt!Bewegung von 'Bildung' dargelegt. Das Positionspapier ist online abrufbar.

Das Treffen wird in den neuen GeiWi-Räumen der Innsbrucker UniBrennt!Bewegung stattfinden (ehemaliges GeiWi-Café/GeiWi-Turm EG).

Hier findest Du das Protokoll der ersten Diskussion zum Thema (21.01.2010):

dofo_bildungspraeambel_2.jpg

3. DoFo am Donnerstag, 21.01.2010, 13:30 - 15:00

Im dritten Donnerstagsforum am 21.01.2010 soll die 'Bildungs-Präambel' des SowiMax-Positionspapiers kritisch diskutiert werden. Darin wird auf ca. 1-2 Seiten die Vorstellung/der Begriff der Innsbrucker UniBrennt!Bewegung von 'Bildung' dargelegt. Das Positionspapier ist online abrufbar.

Das Treffen wird in den neuen GeiWi-Räumen der Innsbrucker UniBrennt!Bewegung stattfinden.

3.dofo-bildungspraambel1.jpg

2. DoFo am Donnerstag, 17.12.2009, 13:30 - 15:00

Thema: Verhältnisse von Wissen und Macht – Michel Foucault

  • Textgrundlage: Nora Sternfeld: Das pädagogoische Unverhältnis (S. 85-121).

Ort: Seminarraum Liebeneggstr. 8/EG

Textabschnitt in guter Qualität: sternfeld_nora_-_das_paedagogische_unverhaeltnis._foucault.pdf

Flyer: flyer_dofo_17122009.pdf

Hier das Protokoll zum Treffen.

1. DoFo am 03.12.2009

Einladung

liebe komilitonInnen, wie am 9. november im keller der sowi beschlossen wurde, findet an diesem donnerstag, 3. dezember das 1. donnerstagsforum zu kritischer bildung statt. grundlage für die diskussion bildet ein text von nora sternfeld aus „das pädagogische unverhältnis“, der sich mit antonio gramsci beschäftigt. martina stenico und martin fritsche haben dazu einen kurzen input vorbereitet. das treffen ist am donnerstag, 3. dezember von 14-15:30 uhr im seminarraum (erdgeschoss liebeneggstraße). wir freuen uns auf zahlreiches erscheinen, bitte weitersagen.

Das vorläufige Protokoll des ersten Treffens findet Ihr hier:

dofo_protokoll_031209.doc

Downloads

Nora Sternfeld: Das pädagogoische Unverhältnis. Lehren und lernen bei Rancière, Gramsci und Foucault. Wien: Turia + Kant 2008.

sternfeld_das_pad_unverhaeltnis.pdf

Textabschnitt daraus zu M. Foucault in guter Qualität: sternfeld_nora_-_das_paedagogische_unverhaeltnis._foucault.pdf

Selbstverwaltetes Seminar

Für das SoSe2010 oder WiSe2010/11 ist ausgehend vom DonnerstagsForum ein selbstverwaltetes Seminar geplant.

Auf Grundlage des 1. DoFos wurde der folgende Textvorschlag erstellt, der weiter überarbeitet werden soll. Das Seminar soll im Rahmen der 'kritischen Universität' stattfinden.

Nora Sternfeld analysiert in ihrem Buch „Das pädagogische Unverhältnis“ pädagogische Prozesse und Bildungsprozesse. Anhand von Theorien von Rancière, Gramsci und Foucault zeigt sie auf, dass Pädagogen den Lernenden einerseits meist ein Stück weit führen in der Vorstellung ihn dabei zu einer Selbstführung zu ermächtigen. „Einerseits geht es einer emanzipatorischen Pädagogik um die Aufhebung der Differenz zwischen Wissenden und Unwissenden, andererseits wird diese Differenz im Lernprozess ebenso wie in der journalistischen, informierenden, organisierenden und aufrufenden Tätigkeit immer aufs Neue bestätigt.“ (Sternfeld 2009, S. 66) Dieser Hintergrund soll theoretisch erarbeitet werden. Vor diesem theoretischen Fundament sollen nun Ansätze aus der Praxis (Axel: bitte hier Ansätze einfügen!), dieses Unverhältnis zu bewältigen, auf herrschaftliche Strukturen untersucht werden. Weiters sollen Ansätze darauf untersucht werden, ob sie nicht eher darauf abzielen, den Lehrenden nur das Gefühl zu vermitteln, nicht beherrscht zu werden, während die Herrschaft weiter bestehen bleibt.


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